Seit über 100 Jahren erforscht die Psychologie, wie Selbstbild, Selbstwirksamkeit und innere Überzeugungen unser Handeln prägen.
Die Wunderin-Methode greift Erkenntnisse aus sechs prägenden psychologischen Ansätzen auf und verbindet sie mit einem eigenen Ansatz für persönliche ICH BIN-Sätze.
Carl Rogers beschäftigte sich intensiv mit der Frage, welches Bild Menschen von sich selbst entwickeln.
Er beschrieb, dass Spannungen entstehen können, wenn dieses Selbstbild nicht mit dem eigenen Erleben übereinstimmt. Stimmigkeit nannte er Kongruenz.
Genau hier berührt seine Arbeit die Haltungsebene der Wunderin-Methode:
Kannst Du Dich selbst in einem Leben wiedererkennen, in dem Dein Wunsch erfüllt ist?
Fühlt sich dieses Bild stimmig und selbstverständlich an – oder noch fremd?
Albert Bandura beschäftigte sich mit der Frage, welchen Einfluss die Überzeugung hat, eine Aufgabe bewältigen oder ein Ziel erreichen zu können.
Er zeigte: Die Überzeugung „Ich kann das“ kann sich entwickeln und stärken.
In der Wunderin-Methode wird die Antwort auf die Frage „Kann ich das?“ in persönliche ICH BIN-Sätze eingebunden, die auf der Kompetenzebene ansetzen.
Sie stärken die innere Überzeugung, handlungsfähig zu sein – sodass die eigene Wirksamkeit erlebbar wird.
Nathaniel Branden beschrieb Selbstwert als etwas, das sich entwickelt – und wesentlich damit zusammenhängt, ob wir uns selbst als wertvoll und des Glücks würdig erleben.
Für die Wunderin-Methode führt das zu einer sehr grundlegenden Frage:
Fühlst Du Dich wirklich wert, Deinen erfüllten Wunsch zu leben?
Dabei geht es nicht darum, ob Du ihn Dir vorstellen kannst oder ob Du glaubst, ihn erreichen zu können.
Es geht um das tiefe innere Wissen:
Bin ich das wert?
Émile Coué arbeitete mit der regelmäßigen Wiederholung einfacher, positiv formulierter Sätze.
Er ließ seine Formel ruhig und hörbar sprechen – nicht mit Willensanstrengung, sondern in entspannter Aufmerksamkeit.
Genau hier berührt seine Arbeit die Verankerung in der Wunderin-Methode:
Der persönliche ICH BIN-Satz wird täglich gehört und wiederholt.
So bekommt das, was er über Dich ausdrückt, Zeit, vertraut und selbstverständlich zu werden.
Robert K. Merton beschrieb, dass Erwartungen beeinflussen können, wie wir handeln – und damit auch, was daraus entsteht.
Für die Wunderin-Methode ist dieser Zusammenhang bedeutsam, weil unser innerer Ausgangspunkt mitbestimmt, wie wir einer Situation begegnen und welches Ergebnis sich zeigt.
Ein persönlicher ICH BIN-Satz verändert nicht einfach „die Realität“.
Er setzt dort an, wie Du Dich selbst in Bezug auf Deinen Wunsch innerlich erlebst.
Claude Steele untersuchte, was Menschen innerlich stabil hält, wenn ihr Selbstbild ins Wanken gerät.
Seine Forschung zeigt, dass der Zugang zu persönlich bedeutsamen Werten und positiven Aspekten des eigenen Selbst dabei eine wichtige Rolle spielen kann.
Genau hier berührt seine Arbeit einen zentralen Gedanken der Wunderin-Methode:
Veränderung muss nicht nur dort beginnen, wo etwas fehlt.
Sie kann auch dort beginnen, wo bereits etwas Tragfähiges in Dir vorhanden ist – und wieder zugänglich wird.