Wenn Du nach einer klaren Orientierung suchst: Die Wunderin-Methode arbeitet mit etwa zehn Minuten täglich.
Der persönliche ICH BIN-Satz wird dabei als Audio gehört. Diese zehn Minuten sind der tägliche Rahmen für die Begegnung mit Deinem Satz.
Zehn Minuten sind ungefähr die Zeit, in der das Nudelwasser kocht. Oder eine kleine Runde um den Block dauert. Oder die kurze Auszeit mit einer Tasse Kaffee am Fenster.
Dein Satz darf in Deinen Alltag passen.
Die zehn Minuten sind eine bewusste methodische Entscheidung. Nicht, weil nach genau zehn Minuten im Gehirn etwas Besonderes geschieht. Eine wissenschaftlich belegte „perfekte Dauer“ für Affirmationen gibt es nicht.
Die zehn Minuten bringen zwei Dinge zusammen, die für die Anwendung wichtig sind: Aufmerksamkeit und Durchhaltbarkeit.
Der Satz bekommt Zeit, eine Weile hörbar da zu sein. Gleichzeitig bleibt die Anwendung so überschaubar, dass sie ihren Platz ganz natürlich im Alltag finden kann.
KERNIMPULS
Zehn Minuten sind ein bewusst gewählter täglicher Raum für die Begegnung mit Deinem Satz.
Muss ich mich auf meine Affirmation konzentrieren?
Du brauchst für Deine Affirmation keinen besonderen Zustand.
Es reicht, wenn Du wach genug bist, Deinen Satz wahrnehmen zu können und nicht gleichzeitig von etwas völlig anderem beansprucht wirst.
Ein Zustand entspannter Aufmerksamkeit ist angenehm und für viele Menschen besonders passend. Vielleicht abends im Bett vor dem Einschlafen. Vielleicht morgens nach dem Aufwachen.
Vielleicht begegnet Dir Dein Satz aber lieber im Sitzen, beim Spazierengehen oder beim Staubwischen.
Das ist genauso in Ordnung. Entscheidend ist weniger der Zeitpunkt als die Möglichkeit, Deinen Satz wirklich wahrnehmen zu können.
Dabei musst Du Deinen Satz nicht analysieren, nicht auswendig lernen und auch kein bestimmtes Gefühl herstellen. Selbst wenn Deine Gedanken zwischendurch einmal abschweifen, ist das völlig in Ordnung.
Die Begegnung muss sich nicht jedes Mal gleich anfühlen.
Reichen zehn Minuten wirklich aus für meine Affirmation?
Ja.
Allerdings tut es vielen Menschen gut, ihrem Satz auch zwischendurch ein bisschen Raum zu geben.
Wenn es für Dich passt, kannst Du Deinem Satz im Laufe des Tages noch ein oder zwei kurze zusätzliche Begegnungen geben. Dafür können schon zwei oder drei Minuten reichen.
Unter der Dusche. Beim Zähneputzen. Beim Kaffeekochen.
Nicht als zusätzliche Aufgabe und auch nicht, weil mehr automatisch mehr bewirkt.
Ein Satz, der für Dich Bedeutung hat, darf Dir einfach öfter begegnen.
Deine Affirmation braucht keinen besonderen Ort und keinen besonderen Zustand. Sie darf Dich mitten in Deinem Leben begleiten.
Wenn Du verstehen möchtest, warum Affirmationen grundsätzlich wirken können, findest Du hier eine ausführliche Erklärung:
Funktionieren Affirmationen wirklich?