wissenswertes

Affirmationen für Gesundheit und Fitness – zwischen Anfangen, Dranbleiben und Vertrauen

Eigentlich wolltest Du noch spazieren gehen.

Die Sportschuhe stehen bereit. Draußen ist es sogar noch hell.

Aber die Couch ist näher, die Chipstüte bereits offen – und morgen ist schließlich auch noch ein Tag.

In solchen Momenten bekommt er gern seinen Auftritt: der innere Schweinehund.

Er soll schuld daran sein, dass wir nicht anfangen, nicht dranbleiben oder wieder einmal anders handeln, als wir es uns vorgenommen hatten.

Dabei fehlt es meistens nicht am Wissen.

Wir wissen, dass Bewegung guttun kann. Dass unser Körper Erholung braucht. Dass eine gute Versorgung wichtig ist und viele kleine Entscheidungen mehr bewirken können als ein einzelner großer Vorsatz.

Und trotzdem bleibt das Wissen manchmal neben den Sportschuhen stehen.

Warum Wissen allein noch keine Bewegung ist

Zwischen dem Gedanken „Das würde mir guttun“ und dem Moment, in dem Du tatsächlich aufstehst, liegt mehr als eine vernünftige Entscheidung.

Vielleicht bist Du müde.

Vielleicht war der Tag lang.

Vielleicht ist die Couch gerade wirklich verlockender.

Oder es meldet sich ein vertrauter innerer Satz:

„Ich bin einfach nicht sportlich.“

„Ich halte das sowieso nicht durch.“

„Mir fehlt die nötige Disziplin.“

„Bei mir funktioniert das alles nicht.“

Solche Sätze beschreiben nicht nur, was Du bisher erlebt hast. Sie können mit der Zeit zu Aussagen darüber werden, wer Du vermeintlich bist und was Du Dir zutraust.

Dann beginnt jeder neue Versuch nicht bei null.

Er beginnt mit einer inneren Geschichte, gegen die Du gleichzeitig anlaufen musst.

Muss der innere Schweinehund wirklich besiegt werden?

Der Begriff klingt, als säße da ein kleines, störrisches Wesen in Dir, das mit allen Mitteln verhindert, dass Du endlich das Richtige tust.

Also wird gekämpft.

Strengere Regeln. Größere Vorsätze. Mehr Selbstdisziplin.

Und wenn es wieder nicht gelingt, scheint das Urteil festzustehen:

Ich bin zu bequem. Ich bin zu schwach. Ich bekomme es einfach nicht hin.

Doch vielleicht musst Du Dich nicht zuerst besiegen, um etwas für Dich zu tun.

Vielleicht brauchst Du einen anderen inneren Ausgangspunkt.

Einen, von dem aus Bewegung nicht gegen Dich gerichtet ist. Ernährung nicht zur täglichen Prüfung wird. Und eine Pause nicht automatisch bedeutet, dass Du versagt hast.

Denn nicht jedes Liegenbleiben ist Bequemlichkeit.

Manchmal braucht Dein Körper tatsächlich Ruhe. Manchmal fehlt Dir Kraft. Manchmal gibt es Schmerzen oder körperliche Grenzen. Und manchmal ist es einfach die berühmte Couch, die heute Abend gewonnen hat.

Du musst Dich nicht abwerten, um herauszufinden, was davon gerade wahr ist.

Was eine Affirmation verändern kann

Eine Affirmation geht nicht für Dich spazieren.

Sie zieht Dir nicht die Sportschuhe an und trägt Dich nicht durch das Training.

Aber sie kann einem anderen Wissen über Dich Worte geben.

Vielleicht einem Wissen darum, dass Bewegung zu Dir gehört.

Dass Du in der Lage bist, wieder anzufangen.

Dass Du Deinem Körper Aufmerksamkeit und Fürsorge schenken darfst.

Oder dass ein ausgelassener Tag nicht darüber entscheidet, wer Du bist und was Du morgen tun kannst.

Durch das wiederholte Hören kann dieser Satz in Deinem Alltag wieder mehr Raum bekommen. Nicht als Befehl, dem Du gehorchen musst. Sondern als eine innere Möglichkeit, auf die Du zurückgreifen kannst.

Vielleicht stehst Du deshalb nicht jeden Morgen begeistert auf.

Aber an einem bestimmten Abend ziehst Du doch die Schuhe an. Du gehst nur zehn Minuten. Und zehn Minuten später bist Du nicht plötzlich ein anderer Mensch.

Du bist derselbe Mensch – der gerade eine andere Erfahrung mit sich gemacht hat.

Dasselbe Ziel – drei unterschiedliche innere Ebenen

Vielleicht möchtest Du regelmäßiger trainieren.

Dann könnte ein Satz lauten:

„ICH BIN sportlich.“

Er spricht Deine Haltung an: Wer bin ich in Bezug auf Bewegung und Fitness?

Ein anderer Satz könnte sein:

„ICH BIN in der Lage, Bewegung in meinen Alltag zu bringen.“

Er richtet sich an Dein Zutrauen in die eigene Fähigkeit: Was kann ich?

Oder:

„ICH BIN es wert, meinem Körper Zeit und Fürsorge zu geben.“

Dieser Satz berührt Deinen Selbstwert: Was bin ich wert?

Das äußere Ziel kann dasselbe sein.

Doch die drei Sätze sprechen von etwas Unterschiedlichem.

Vielleicht fehlt Dir nicht die Überzeugung, ein sportlicher Mensch zu sein. Vielleicht zweifelst Du daran, dass Du dauerhaft dranbleiben kannst. Oder Du stellst Deine eigenen Bedürfnisse immer wieder hinter alles andere zurück.

Deshalb gibt es nicht die eine Fitnessaffirmation, die für jeden Menschen und jedes Ziel gleichermaßen passt.

Mehr über Haltung, Kompetenz und Selbstwert erfährst Du auf der Seite Die drei Ebenen der Wunderin-Methode.

Wenn aus dem Satz eine Erfahrung wird

Ein Satz allein verändert noch keinen Alltag.

Doch jedes Mal, wenn Du aus einer anderen inneren Haltung heraus handelst, entsteht eine neue Erfahrung.

Du hörst:

„ICH BIN in der Lage, Bewegung in meinen Alltag zu bringen.“

Und an einem Tag gehst Du tatsächlich eine Runde spazieren.

An einem anderen entscheidest Du Dich für die Treppe. Du beginnst ein Training, das zu Dir passt. Oder Du hörst rechtzeitig auf, weil Dein Körper für heute genug getan hat.

Der Satz und Dein Erleben begegnen einander.

Nicht jeder Tag muss dabei gleich aussehen. Und nicht jede Begegnung mit Deinem Satz muss unmittelbar zu einer sichtbaren Handlung führen.

Wiederholung macht aus einer Affirmation keine automatische Erfolgsformel. Sie kann jedoch dazu beitragen, dass ein bedeutsamer Gedanke in entscheidenden Momenten leichter verfügbar ist.

Wie Hören, Wiederholung und persönliche Bedeutung zusammenwirken können, erfährst Du im Artikel Wie Affirmationen wirken – und warum nicht jeder Satz jeden Menschen erreicht.

Manchmal braucht Gesundheit nicht mehr Disziplin, sondern Vertrauen

Bei Fitness geht es häufig darum, selbst etwas zu tun.

Doch Gesundheit führt uns manchmal an eine ganz andere Stelle.

Vielleicht kannst Du gerade nicht durch einen Spaziergang, eine Mahlzeit oder einen neuen Trainingsplan lösen, was Dich beschäftigt.

Vielleicht brauchst Du eine Untersuchung, eine Behandlung oder Menschen, die wissen, was medizinisch zu tun ist.

Dann bedeutet Handeln nicht, alles selbst in den Griff zu bekommen.

Es kann bedeuten, einen Termin zu vereinbaren. Eine Frage zu stellen. Eine Therapie anzunehmen. Dich in einer Klinik versorgen zu lassen. Oder einem Menschen zu vertrauen, der Dich fachkundig begleitet.

Auch dafür kann ein Satz bedeutsam sein:

„ICH BIN hier in den besten Händen.“

Dieser Satz fordert Deinen Körper nicht auf, gesund zu werden.

Er gibt kein medizinisches Ergebnis vor.

Er kann Dir in einem Wartezimmer, vor einer Untersuchung oder während einer Behandlung etwas anderes sagen:

Ich muss das hier nicht allein tragen. Ich darf mich Menschen anvertrauen, die jetzt für mich da sind.

Vertrauen ist dabei kein Ersatz für gute medizinische Versorgung.

Es ist eine innere Erfahrung, die neben ihr bestehen kann.

Was Affirmationen bei Krankheit leisten können – und was nicht

Affirmationen können Dich auch dann begleiten, wenn Du krank bist, mit einer Diagnose lebst oder auf eine Behandlung wartest.

Sie können Dir helfen, Dich selbst nicht nur durch das zu betrachten, was Dein Körper gerade nicht kann. Vielleicht stärken sie Dein Vertrauen, Deine Fähigkeit, für Dich einzustehen, oder Dein Wissen darum, Unterstützung und Fürsorge wert zu sein.

Sie behandeln jedoch keine Erkrankung.

Sie ersetzen weder medizinische Diagnostik noch eine notwendige Therapie. Und sie können nicht garantieren, wie Dein Körper auf eine Behandlung reagiert oder ob Heilung eintritt.

Eine Krankheit bedeutet nicht, dass Du falsch gedacht oder Deinem Körper zu wenig vertraut hast.

Deine innere Haltung kann Deinen Weg begleiten.

Sie trägt nicht die alleinige Verantwortung für sein körperliches Ergebnis.

Welcher Satz gehört zu Deinem Wunsch?

Vielleicht möchtest Du Dich mehr bewegen.

Vielleicht möchtest Du Dich besser ernähren, wieder mit dem Training beginnen oder Deinem Körper regelmäßiger Erholung schenken.

Vielleicht wünschst Du Dir, nach einer Erkrankung erneut Vertrauen zu fassen. Eine Behandlung innerlich ruhiger zu erleben. Hilfe anzunehmen. Oder Dich in einem Körper wiederzufinden, der sich verändert hat.

Das Thema heißt Gesundheit und Fitness.

Doch was Du dafür innerlich brauchst, lässt sich nicht allein aus dieser Überschrift ableiten.

Die Wunderin-Methode sucht deshalb nicht nach dem einen möglichst starken Gesundheitssatz.

Sie fragt:

Welcher Satz gehört zu Dir, zu Deinem Wunsch und zu der inneren Ebene, auf der Deine persönliche Antwort liegt?

Dabei unterscheidet die Wunderin zwischen Haltung, Kompetenz und Selbstwert. Der persönliche ICH BIN-Satz entsteht nicht allein aus einer möglichst guten Formulierung. Er gibt einem eigenen Selbstwissen heutige Worte, das für Deinen Wunsch wieder Bedeutung bekommen kann.

Wenn Du diesen Satz für Dein persönliches Anliegen finden möchtest, erfährst Du hier mehr über den persönlichen ICH BIN-Satz.

Allgemeine Sätze können Dir zugleich als erste Inspiration begegnen. Zum Beispiel:

Dein nächster Schritt darf zu Dir gehören

Vielleicht ist Dein nächster Schritt tatsächlich ein Spaziergang.

Vielleicht ein Training, das Du Dir schon lange vorgenommen hast.

Vielleicht aber auch eine Pause. Ein Arzttermin. Eine Behandlung. Oder der Moment, in dem Du aufhörst, alles allein bewältigen zu wollen.

Gesundheit und Fitness verlangen nicht immer dieselbe Bewegung.

Manchmal führt der Weg ins eigene Handeln.

Manchmal ins Vertrauen.

Und manchmal beginnt er damit, dass Du Dir nicht länger erzählst, wer Du angeblich nicht bist.

Dein nächster Schritt muss nicht groß sein.

Er darf einfach zu Dir gehören.

Die Wunderin
über die autorin

Die Wunderin

Die Wunderin ist Gründerin und Entwicklerin der
Wunderin®-Methode.

Sie entwickelt präzise ICH-BIN-Affirmationen für Menschen, die spüren: Da wartet noch mehr auf mich – eine Veränderung, ein nächster Karriereschritt oder einfach mehr Zufriedenheit.

Die Wunderin®-Methode verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit einem eigenen Ansatz, um für persönliche Ziele präzise Sätze zu finden, die innerlich tragen und wirken können.