ICH BIN Affirmationen eingesprochen – einfach hören und geschehen lassen

Die wissenschaftliche Basis der Wunderin-Methode

Sechs etablierte psychologische Konzepte als Fundament

Die Wunderin-Methode vereint über 100 Jahre bewährte psychologische Forschung zu einer neuen Synthese.

Wissenschaftliche Basis der ICH-BIN-Affirmationen

Das TEIL 1: Die wissenschaftliche Forschung

1. Carl Rogers: Selbstkonzept und Kongruenz (1951)

Der Forscher: Carl Rogers (1902-1987) war ein amerikanischer Psychologe und Begründer der humanistischen Psychologie sowie der klientenzentrierten Psychotherapie.

Die Theorie: Rogers entwickelte das Konzept der Kongruenz als Übereinstimmung zwischen dem Selbstkonzept (wie wir uns selbst sehen), unserer Erfahrung (was wir tatsächlich erleben) und unserem Ausdruck (wie wir uns verhalten).

Je kongruenter ein Mensch ist – je mehr diese drei Ebenen übereinstimmen – desto psychisch gesünder und authentischer lebt er. Inkongruenz hingegen führt zu inneren Konflikten und psychischem Leid.

Kern-Aussage: Wie wir über uns selbst sprechen und denken, beeinflusst unser Selbstkonzept fundamental. Sprache kann helfen, Kongruenz herzustellen.

Quelle: Rogers, C. R. (1951). Client-Centered Therapy: Its Current Practice, Implications and Theory. Houghton Mifflin.

2. Albert Bandura: Selbstwirksamkeit (1977)

Der Forscher: Albert Bandura (1925-2021) war ein kanadisch-amerikanischer Psychologe und einer der einflussreichsten Psychologen des 20. Jahrhunderts.

Die Theorie: Bandura prägte den Begriff Selbstwirksamkeitserwartung (Self-Efficacy) – die Überzeugung einer Person, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich ausführen zu können.

Diese Überzeugung entsteht durch vier Quellen:

  1. Eigene Erfolgserfahrungen (Mastery Experience)
  2. Stellvertretende Erfahrungen durch Vorbilder (Vicarious Experience)
  3. Verbale Ermutigung (Verbal Persuasion)
  4. Physiologische und emotionale Zustände

Kern-Aussage: Der Glaube „Ich kann das“ beeinflusst, ob wir Herausforderungen annehmen, wie viel Anstrengung wir investieren und wie lange wir bei Schwierigkeiten durchhalten.

Quelle: Bandura, A. (1977). Self-efficacy: Toward a unifying theory of behavioral change. Psychological Review, 84(2), 191-215.

3. Nathaniel Branden: Die Säulen des Selbstwertgefühls (1994)

Der Forscher: Nathaniel Branden (1930-2014) war ein kanadisch-amerikanischer Psychotherapeut und gilt als Pionier der Selbstwert-Forschung.

Die Theorie: Branden definiert Selbstwertgefühl als die Überzeugung, dem Leben gewachsen zu sein und Glück zu verdienen. Er identifizierte sechs Säulen (Practices), die Selbstwert stärken:

  1. Bewusst leben (Living Consciously)
  2. Sich selbst akzeptieren (Self-Acceptance)
  3. Selbstverantwortlich leben (Self-Responsibility)
  4. Selbstsicher auftreten (Self-Assertiveness)
  5. Zielgerichtet leben (Living Purposefully)
  6. Persönliche Integrität (Personal Integrity)

Kern-Aussage: Selbstwert ist keine angeborene Eigenschaft, sondern entwickelt sich durch bewusste Praxis in diesen sechs Lebensbereichen.

Quelle: Branden, N. (1994). The Six Pillars of Self-Esteem. Bantam Books.

4. Robert K. Merton: Selbsterfüllende Prophezeiung (1948)

Der Forscher: Robert K. Merton (1910-2003) war ein amerikanischer Soziologe und einer der einflussreichsten Sozialwissenschaftler des 20. Jahrhunderts.

Die Theorie: Merton beschrieb das Phänomen der selbsterfüllenden Prophezeiung (Self-Fulfilling Prophecy): Eine zunächst falsche Definition einer Situation ruft ein neues Verhalten hervor, das die ursprünglich falsche Annahme wahr werden lässt.

Beispiel: Wenn ein Läufer glaubt „Ich werde heute eine persönliche Bestzeit laufen“, verändert sich seine Körperhaltung, sein Fokus, sein Durchhaltevermögen – und die Chance auf das Erreichen seines Ziels steigt tatsächlich messbar.

Kern-Aussage: Unsere Erwartungen beeinflussen unser Verhalten – und dadurch auch die Realität. Positive wie negative Erwartungen können sich selbst erfüllen.

Quelle: Merton, R. K. (1948). The Self-Fulfilling Prophecy. The Antioch Review, 8(2), 193-210.

5. Émile Coué: Bewusste Autosuggestion (1920er)

Der Forscher: Émile Coué (1857-1926) war ein französischer Apotheker und Psychotherapeut, der als Begründer der modernen bewussten Autosuggestion gilt.

Die Theorie: Coué entwickelte eine Methode der bewussten Selbstbeeinflussung durch Sprache. Seine Kern-Erkenntnisse:

  1. Jeder Gedanke strebt danach, Wirklichkeit zu werden
  2. Nicht der Wille, sondern die Vorstellungskraft ist die stärkste Kraft
  3. Wiederholtes Hören positiver Aussagen verankert sie im Unterbewusstsein

Seine bekannteste Formel: „Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser“ sollte morgens und abends 20 Mal „monoton vor sich hinmurmelnd, aber so dass unser Gehör sie wahr nimmt“ wiederholt werden.

Kern-Aussage: Das Hören der Worte – nicht das aktive Denken – ist der Schlüssel zur Veränderung des Unterbewusstseins.

Quelle: Coué, É. (1922). Die Selbstbemeisterung durch bewusste Autosuggestion. (Originalausgabe: Self Mastery Through Conscious Autosuggestion)

6. Claude Steele: Self-Affirmation Theory (1988)

Der Forscher: Claude Steele (*1946) ist ein amerikanischer Sozialpsychologe und emeritierter Professor an der Stanford University.

Die Theorie: Die Selbstaffirmations-Theorie untersucht, wie Menschen ihre Selbstintegrität schützen, wenn diese bedroht wird – etwa durch das Bekräftigen wichtiger persönlicher Werte.

Zahlreiche Studien zeigen:

  • Selbstaffirmation reduziert defensive Reaktionen
  • Sie erhöht die Offenheit für bedrohliche, aber hilfreiche Informationen
  • Sie verbessert die Zielbindung und Verhaltensänderung

Kern-Aussage: Das bewusste Bekräftigen persönlicher Werte aktiviert psychologische Ressourcen und macht uns aufnahmefähiger für Veränderung.

Quelle: Steele, C. M. (1988). The Psychology of Self-Affirmation: Sustaining the Integrity of the Self. Advances in Experimental Social Psychology, 21, 261-302.

TEIL 2: Die Synthese – Die Wunderin-Methode

Wie die sechs Konzepte in der Wunderin-Methode zusammenfließen

Die Wunderin-Methode und jede einzelne Affirmation von die Wunderin ist keine neue psychologische Theorie – sie ist eine praktische Synthese etablierter Forschung. Jede Affirmation wird sorgfältig komponiert, um diese wissenschaftlichen Prinzipien optimal zu nutzen.

Von Rogers: Die ICH BIN-Formulierung

Rogers‘ Konzept der Kongruenz bildet die Grundlage für die ICH BIN-Struktur. Während gewöhnliche Affirmationen in der Zukunft formuliert sind („Ich werde erfolgreich sein“), schaffen ICH BIN-Sätze sofortige Identität im Hier und Jetzt:

  • „ICH BIN erfolgreich“ = Gegenwart, nicht Zukunft
  • „ICH BIN geliebt“ = Identität, nicht Wunsch
  • „ICH BIN gesund“ = Selbstkonzept, nicht Ziel

Diese Formulierung fördert Kongruenz zwischen Selbstkonzept und gewünschter Identität.

Von Bandura: Fähigkeits-Affirmationen

Banduras Selbstwirksamkeits-Forschung fließt in die Formulierungen ein:

  • „ICH BIN in der Lage zu heilen“ = Betont Handlungsfähigkeit
  • „ICH BIN fähig zu lieben“ = Fokus auf Kompetenzen
  • „ICH BIN in der Lage diese Prüfung zu bestehen“ = Erfolgszuversicht

Diese Sätze stärken die Überzeugung, gewünschte Handlungen ausführen zu können.

Von Branden: Wert-Affirmationen

Brandens Säulen des Selbstwerts manifestieren sich in:

  • „ICH BIN es wert gesund zu sein“ = Selbstakzeptanz
  • „ICH BIN es wert Erfolg zu haben“ = Selbstbehauptung
  • „ICH BIN es wert glücklich zu sein“ = Selbstwert

Diese Formulierungen adressieren direkt das Selbstwertgefühl.

Von Merton: Erwartungs-Affirmationen

Die selbsterfüllende Prophezeiung wird genutzt durch:

  • „ICH BIN auf dem Weg zu einer erfüllten Beziehung“ = Positive Erwartung
  • „ICH BIN geboren um Wohlstand zu erleben“ = Gerichtete Aufmerksamkeit
  • „ICH BIN ein Geldmagnet“ = Verhaltenssteuerung

Diese Sätze formen Erwartungen, die das Verhalten in die gewünschte Richtung lenken.

Von Coué: Das Hören als Königsweg

Hier liegt die zentrale Innovation der Wunderin-Methode:

Coués Erkenntnis (1920er): Menschen mussten die Affirmationen selbst sprechen, um sie zu hören – denn nur so konnte das Gehör die Worte wahrnehmen.

„Hören ist der Schlüssel“ – probiere eine kostenlose Hörprobe.

Die Wunderin-Methode (2025): Mit professionell eingesprochenen Affirmationen erhältst Du die volle Kraft des Hörens – ohne selbst sprechen zu müssen. (Du kannst natürlich auch mitsprechen oder in Gruppen gemeinsam sprechen – die Wirkung verstärkt sich noch!)

Optional Nachsprechen = Zusätzliche motorische Verstärkung

10 Minuten täglich zuhören = praxisbewährt und gut in den Alltag integrierbar

Abends vor dem Schlaf = Abends fällt das Abschalten leichter; viele Menschen erleben dann mehr Ruhe.

Kombination Audio + PDF = Multisensorische Verankerung (Hören + Sehen)

Von Steele: Die Wissenschaft bestätigt es

Steeles Self-Affirmation Theory liefert die moderne empirische Bestätigung: Affirmationen sind kein esoterischer Wunschgedanke, sondern ein nachweisbar wirksames psychologisches Werkzeug.

Was macht die Wunderin-Methode einzigartig?

Die Kombination:

Während frühere Ansätze jeweils auf einem einzelnen Konzept basierten, vereint die Wunderin-Methode alle sechs wissenschaftlichen Erkenntnisse:

✓ Kongruenz-schaffende ICH BIN-Formulierung (Rogers) ✓ Selbstwirksamkeits-stärkende Fähigkeits-Aussagen (Bandura) ✓ Selbstwert-fördernde Wert-Sätze (Branden) ✓ Erwartungs-lenkende Prophezeiungen (Merton) ✓ Unterbewusstsein-erreichendes Hören (Coué) ✓ Empirisch bestätigte Wirksamkeit (Steele)

Die Innovation:

Das professionelle Hören macht Affirmationen so zugänglich wie nie zuvor. Statt täglich 20 Minuten selbst zu sprechen (anstrengend, oft vernachlässigt), genügen 10 Minuten entspanntes Zuhören.

Die kuratierten Affirmationen:

Ein oft übersehenes Problem: Viele Menschen wissen gar nicht, welche Affirmation zu ihrer aktuellen Situation passt. Die Wunderin löst das durch:

Über 40 fertig formulierte Affirmationen – wissenschaftlich fundiert, sprachlich optimiert ✓ Klare Kategorien – von Kraft&Selbstliebe über Liebe&Beziehung bis Erfolg&GeldStändig wachsende Auswahl – neue Affirmationen werden laufend eingesprochen ✓ Einfacher Einstieg – Du kannst sofort mit der passenden Affirmation starten, ohne selbst formulieren zu müssen

So wird der Einstieg in die Welt der Affirmationen mühelos möglich.

Die Struktur:

  • Ein Satz für 1-3 Wochen = Fokussierte Neuroplastizität
  • 10 Minuten täglich = Wissenschaftlich optimale Dauer
  • Abends als Ritual = Maximale Aufnahmefähigkeit

TEIL 3: Quellen & weiterführende Literatur

Primärliteratur

Carl Rogers – Kongruenz & Selbstkonzept:

  • Rogers, C. R. (1951). Client-Centered Therapy: Its Current Practice, Implications and Theory. Boston: Houghton Mifflin.
  • Rogers, C. R. (1961). On Becoming a Person: A Therapist’s View of Psychotherapy. Boston: Houghton Mifflin.

Albert Bandura – Selbstwirksamkeit:

  • Bandura, A. (1977). Self-efficacy: Toward a unifying theory of behavioral change. Psychological Review, 84(2), 191-215.
  • Bandura, A. (1997). Self-Efficacy: The Exercise of Control. New York: W.H. Freeman.

Nathaniel Branden – Selbstwert:

  • Branden, N. (1994). The Six Pillars of Self-Esteem. New York: Bantam Books.
  • Branden, N. (1969). The Psychology of Self-Esteem. Los Angeles: Nash Publishing.

Robert K. Merton – Selbsterfüllende Prophezeiung:

  • Merton, R. K. (1948). The Self-Fulfilling Prophecy. The Antioch Review, 8(2), 193-210.
  • Merton, R. K. (1968). Social Theory and Social Structure (enlarged ed.). New York: Free Press.

Émile Coué – Autosuggestion:

  • Coué, É. (1922). Self Mastery Through Conscious Autosuggestion. New York: American Library Service.
  • Deutsche Ausgabe: Coué, É. (2012). Autosuggestion: Die Kraft der Selbstbeeinflussung durch positives Denken(3. Aufl.). Aarau: AT Verlag.

Claude Steele – Self-Affirmation Theory:

  • Steele, C. M. (1988). The Psychology of Self-Affirmation: Sustaining the Integrity of the Self. Advances in Experimental Social Psychology, 21, 261-302.
  • Cohen, G. L., & Sherman, D. K. (2014). The Psychology of Change: Self-Affirmation and Social Psychological Intervention. Annual Review of Psychology, 65, 333-371.

Weiterführende Forschung

Neuroplastizität & Affirmationen:

  • Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften: Forschung zu multisensorischem Lernen und neuronaler Plastizität

Moderne Affirmations-Forschung:

  • Critcher, C. R., & Dunning, D. (2015). Self-affirmations provide a broader perspective on self-threat. Personality and Social Psychology Bulletin, 41(1), 3-18.

Online-Ressourcen

Fazit

Die Wunderin-Methode steht auf dem Fundament von über 100 Jahren psychologischer Forschung. Sie vereint die Erkenntnisse von sechs Pionieren zu einer praktischen, alltagstauglichen Methode – und nutzt dabei die Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts.

Das Besondere ist nicht die einzelne Erkenntnis, sondern die Synthese. Und die Innovation, die Émile Coué 1920 noch nicht zur Verfügung stand: Professionell gesprochene Affirmationen, die das Hören zum mühelosen täglichen Ritual machen.

Wissenschaftlich fundiert. Praktisch umsetzbar. Nachweisbar wirksam.

Hörprobe: Ich bin perfekt, so wie ich bin

Wichtiger Hinweis: Affirmationen ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Sie sind ein ergänzendes Werkzeug der Selbstfürsorge, das auf wissenschaftlicher Forschung basiert.